Die meisten Technologieentscheidungen beginnen mit der falschen Frage, nicht sichtbar oder bewusst, aber mit direkten Konsequenzen.

Ein typisches Beispiel

Ein Unternehmen will ein Produkt leichter machen. Die Diskussion startet sofort: Neue Materialien, neue Fertigungsverfahren, neue Technologien, CFK wird vorgeschlagen, additive Fertigung kommt ins Spiel. Die Bewertung beginnt.

Was zu diesem Zeitpunkt nicht geklärt ist

Eine einfache Frage:

Ist Gewicht überhaupt der limitierende Faktor?

Was stattdessen passiert

Die Organisation optimiert an der falschen Stelle: Material wird leichter, Kosten steigen und die Fertigung wird komplexer. Mitarbeiter müssen geschult werden, gängige Test- und Prüfverfahren werden über den Haufen geworfen. Die Dokumentation wird neu geschrieben.

Und am Ende zeigt sich:

Der Engpass lag nicht im Gewicht, sondern es lag am Bauraum, an thermischer Belastung oder Montagezeit.

Das eigentliche Problem

Die Technologieentscheidung wurde korrekt vorbereitet. Jedoch die Ausgangsfrage war falsch.

Zone 1: Was Orientierung wirklich bedeutet

Orientierung ist leider nicht, und ich selbst bin oft den Shiny New Objects hinterhergejagt, bevor wichtige strategische Fragen geklärt waren: “Welche Technologien könnten relevant sein?”

Orientierung ist: “Was begrenzt aktuell die Leistungsfähigkeit unseres Produkts oder Systems?”

Welche Technologie lohnt sich für uns wirklich?

Gute Technologien scheitern selten an der Technik. Sie scheitern an Entscheidungen.

Das eBook “Welche Technologie lohnt sich für uns wirklich?” zeigt, wie Technologien systematisch bewertet, ausgewählt und bewusst verworfen werden.
Tragen Sie sich ein, wenn Sie Entscheidungen vorbereiten oder verantworten, Fehlentscheidungen vermeiden wollen, eine klare Struktur statt Diskussionen brauchen.

Warum dieser Fehler so häufig ist

Weil Technologie greifbar ist, weil wir unseren Job als Techniker, Ingenieure, Physiker, Innovationsmanager, Produktmanager lieben, man kann Technologien heiß diskutieren, vergleichen, bewerten, ausprobieren.

Ein Engpass ist unbequemer, er ist oft nicht eindeutig, er widerspricht bestehenden Annahmen, er stellt Projekte infrage.

Ihre Rolle als Entscheidungsvorbereiter

Sie sind Profi, Innovationsmanager, Produktmanager, Projektleiter Innovation, Senior Engineer mit strategischer Verantwortung, Technischer Consultants aus der Industrie und dem industriellen Mittelstand, Ingenieur, Entwickler, Techniker, Berater oder Consultant. Sie wollen zukunftsfähige und innovative Produkte entwickeln. Sie stecken fachlich tief drin und sehen viele Ideen scheitern oder leiden unter diffusen Entscheidungen „von oben“. Sie müssen Technologieentscheidungen für das Top Management vorbereiten.

Ihre Aufgabe ist es nicht Technologien zu vergleichen, sondern den limitierenden Faktor zu isolieren.

Drei Fragen, die den Unterschied machen

  1. Was genau funktioniert heute nicht ausreichend?

  2. Woran ist das konkret messbar?

  3. Was würde sich verbessern, wenn wir es lösen?

Wenn diese Fragen nicht sauber beantwortet sind, ist jede Technologieentscheidung zufällig. Egal wie strukturiert sie später durchgeführt wird.

Die Wahl der Technologie ist wertlos,
wenn das Problem nicht präzise definiert ist.

Reply

Avatar

or to participate

Weiterlesen